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Menschenrechte in Kamerun: UNESCO-Auszeichnung für Partnerorganisation

In Kamerun wurde die MISEREOR-Partnerorganisation Action Locale pour un Développement Participatif et Autogéré (ALDEPA) am „Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden“ von der UNESCO-Kommission mit einem Preis für ihr Engagement zur Förderung von sozialer Gleichheit und Frieden ausgezeichnet. Anlässlich der Verleihung sprach Frank Kahnert, Leiter der Dialog- und Verbindungsstelle Tschad, mit Marthe Wandou, der Koordinatorin von ALDEPA, in der Stadt Maroua, im Norden Kameruns.

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Das Brasilien Bolsonaros: Können „die Wunden des Hasses“ heilen?

In Brasilien haben die COVID-19-Pandemie und die von Präsident Bolsonaro betriebene soziale Spaltung dem Land großen Schaden zugefügt. In einem Pilotprojekt der Dialog- und Verbindungsstelle von MISEREOR will man nun neue Wege beschreiten und dabei helfen, die Wunden des Hasses zu heilen. Stefan Kramer, Leiter der Verbindungsstelle in der Hauptstadt Brasília, engagiert sich für Trainings in Gewaltfreier Kommunikation (GFK). Im Interview berichtet Stefan Kramer davon, wie die GFK als eine Art Gegenmittel und „Heilbalsam für die Partnerorganisationen“ in Form einer Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weitergereicht werden und schließlich eine breite gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.

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Der Wert des Wassers

Bei MISEREOR werden wir oft gefragt, welchen Wert Wasser besitzt. Die Antworten können so vielseitig sein, wie die Antwortenden in ihren jeweiligen Kontexten: Wasser ist Teil der Schöpfung und Ursprung des Lebens. Wasser ist Quelle des Lebens. Wasser ist Nahrungsmittel. Wasser ist eine Ressource, die wir schützen oder nutzen können. Wasser ist ein Ausflugsziel. Wasser ist ein Gemeingut. Wasser ist ein Menschenrecht. Wasser ist ein Handelsgut. Wasser wird an der Börse gehandelt. Wasser ist Ursprung von Konflikten und Gewalt. Wasser bedeckt 71 Prozent der Erde. Kein Wasser bedeutet kein Essen, bedeutet Flucht. Wasser versteckt sich im Einkaufskorb. Wasser heilt. Wasser ist ungleich verteilt. Wasser ist politisch.

Frauen und Mädchen schleppen morgens das Wasser vom Brunnen zum Haus. Das Dorf Bazagar in der Sahelzone nahe der nigerianischen Grenze wurde mehrfach von schweren Dürreperioden und Hungersnöten heimgesucht. © Schwarzbach | MISEREOR
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